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Da fällt es dem intressierten Beobachter geradezu schlagend ins Auge, daß die kulturbeflissene Gemeinde Paslam sich bislang keine Festspiele leistet.
Wiewohl, sehen wir den Tatsachen ins grausame Auge, ist es vielleicht geradezu ein Glück, daß Paslam bislang nicht ins internationale Festspielrampenlicht gerückt wurde. Bei den verantwortlichen Kulturfunktionären des idyllischen Marktfleckens sicherlich ein Segen!
Da ohne Kultursponsoring selbiges Festspielfeuer kaum entfacht und am Lodern gehalten werden kann und die öffentlichen Mittel spärlich sprießen, braucht es einen potenten - früher hätte man gesagt - Mäzen. Ob die angeschlagene Hopfbrauerei dazu allerdings im Stande wäre, ist mehr als fraglich. Weitere potente Sponsoren wären in P. dünn gesät.
Oder dächte jemand ernsthaft, daß ein Getränke-Hofmann oder ein Fröschl-Wirt dazu im Stande wären?
Deshalb wird die Welt wohl bis auf weitres von Festspielen in P. verschont bleiben!
Keine Tragödie,
meint Ihr Culturgastcommentator.
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Kommentar zum Gastkommentar
Es ist nicht weiter tragisch, dass wir Paslamer den aushäusigen Herrn Gastkommentator hilfreich unter die Arme greifen müssen. Jeder fängt einmal klein an, sagt man nicht nur hier. So ist dem Kommentar ja eigentlich nur zuzustimmen - bis auf einige Kleinigkeiten. Die verbessern wir aber gern: Es ist die Hopf-Brauerei nicht angeschlagen. Sie ist schon seit Jahren gut geborgen im Schoße der Hacker-Pschorr Bräu GmbH . Und der geht es einfach nur gut. Und ist es nicht so: Zu solchen Festspielen kommen doch sowieso nur die Ausländer und Preußen. Was wollen wir mit denen? Oder gar Österreicher? Und so haben unsere Filbinger-Bürgermeister uns die letzten Jahre vor solch einem Unsinn bewahrt. Haben wir doch das ganze Jahr genug zu tun mit unseren eigenen Aktivitäten und Volksfesten als da bespielsweise sind: - Das alljährlich am dritten Wochenende im September stattfindende "Volksfestes am Bichl" , bei dem eine jungfräuliche Paslamerin zur "Herzensguten Uta" des Jahres gewählt wird, die dann im Festzelt servieren darf. - Die Prozession der Paslamer Jungfrauen mit anschließendem Nachttarocken am Kindlbach - Das Paslamer Spitzhut-Schießen mit Preisverleihung - Das Paslamer Pilzhut-Fest - Das 12-Stunden-Mofa-Rennen von Paslam - Der berühmte Paslamer Christkindlmarkt - das Hardrock-Wochenende in den Ruinen der Festung Paslam und viele andere traditonelle Volksfeste.
Was brauchen wir da so Internationale Festspiele? Die würden nur stören. Ich danke dem Herrn Gastcommentatore aber im Namen nahezu aller Paslamer für diese geäußerten Gedanken.
(Gschw.J.)
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