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Wie der Willert Bruno, der von Amts wegen für Recht und Ordnung in der Gemeinde Paslam zuständig ist, dem Paslamer Boten zur Kenntnis gab, musste er, durch einen Telefonanruf eines beunruhigten und aufgeweckten Paslamers in der Nacht von gestern auf heute gegen Mitternacht aus dem Bett und einem geheimnisvollen Geräusch nachgehen, dass außer ihm, der einen tiefen und festen Schlaf hat, um den man ihn nur beneiden kann, wohnt er doch direkt neben St. Elke, fast alle Paslamer vernommen haben.
Aus der Umgebung des Heimatmuseums, genauer ließ es sich nicht lokalisieren, das Geräusch, habe es eine Art Brüllen gegeben. Laut und aggressiv. Ein Brüllen, wie es die Paslamer nur aus dem Fernseher kennen würden. Aus den beliebten Natursendungen über afrikanische Tiere. Als der Bruno Willert dann nachfragte, um was für ein Tier es sich denn bei dem Brüllen handeln könne, meinten 17 von 19 Paslamern, es hätte wie ein großer Löwe geklungen. Die übrigen beiden Paslamer, die der Willert Bruno zu dem Vorgang vernommen hatte, wollten sich nicht auf ein Tier festlegen.
Das Problem ist nur, dass, als der Bruno Willert am Ort des Geschehens oder zumindest in der Nähe auftauchte, es mucksmäuschenstill war.
Der Bruno Willert bat die Bevölkerung um erhöhte Wach- und Aufmerksamkeit. Es könne ja nicht angehen, dass da so ein wildes Tier in Paslam sein Unwesen treibe. Von Selbstjustiz bat der Bruno die Paslamer und Paslamerinnen abzusehen. Er würde das schon in den Griff bekommen, wenn man ihn rechtzeitig informieren würde.
(Gschw.J)
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