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.... Lokomotive Paslam ...

IGNAZ HAUT AUF DEN TISCH!!!
 


Nun haben die Paslamer Buben in den vier ersten Saisonspielen 12 Punkte eingefahren, und der Interimstrainer Ignaz Bechtlgruber tobt! Da fragt sich der uninformierte Leser: “Warum tobt Ignaz Bechtlgruber?”

Nun, der informierte Paslamer Bote gibt sein Wissen gern an den Leser weiter, der das Schicksal von Lokomotive gern hautnah miterleben möchte.

Ignaz Bechtlgruber tobt, weil seine Lokomotive nach 4 Spieltagen zwar 12 Punkte im Sack hat, aber nur auf Platz 2 in der Liga steht. Weil seine Jungs einfach nicht genug Tore schießen! Die Konkurrenz, und da wird nicht nur dem Ignaz rot vor Augen, das sind nämlich die ZSK Moskauer, die in der letzten Saison noch sauber zersägt wurden, diese Moskauer, die schießen mehr Tore und stehen somit auf Platz 1 der Ligatabelle. Und das darf nicht sein. Denn: Hatte man doch schon eigentlich am letzten Spieltag der letzten Saison den Aufstieg so gut wie in der Tasche, oder zumindest die Teilnahme an der Aufstiegsqualifikationsrunde, da wurde das letze Spiel nachweislich verschoben.Lokomotive fiel zurück auf einen Nicht-Qualifikationsplatz.

Was bedeutete das? Nun, weniger Geld zum Beispiel aus dem Ligatopf. Und weniger Ruhm und Ehre. Und eine Schmach für Ignaz Bechtlgrubr, dem man allerdings keinerlei Schuld am Nichtaufstieg geben konnte. Hatte er doch sein Bestes gegeben.

Nun, der gute Ignaz hatte sich dann doch breit schlagen lassen, es noch eine Saison zu versuchen. Und da begann die Saison auch ganz gut, ein Sieg wurde eingefahren, dann ein zweiter, und dann .... dann kam die Finanzkrise in die Räume der Lokomotive gekrochen. Der Hunslinger Jokl, der Kassenwart von Lokomotive, der hatte wegen eines angeblich totsicheren Tipps die gut gefüllte Kasse mit Zustimmung der Kassenprüfer und des Geschäftsführers die Kasse verzockt. Bis auf 0. Und es gab dann noch Außenstände, und den Lokomotivern standen nicht nur die Haare zu Berge! Lokomotive in Konkurs. Bankrott. Und andere Schreckensszenarien standen an der Wand.

Doch die Lokomotive wurde nicht an die Wand gefahren. Nein. Schmerzhafte Schnitte wurden gezogen. Der Spielerkader wurde um nahezu 20% von 27 auf 21 verkleinert. Ein Sofortstopp der Planung des Lokomotive-Hotels (was sowie ein Blödsinn war!)  wurde verhängt. Und der jährliche Mitgliedbeitrag wurde um 1,25 € (Kinder und Jugendliche um 0,65 €) ehöht. Und jeden Samstag muss nun der Hunslinger Jokl mit einer Sammelbüchse über den Paslamer Wochenmarkt ziehen.
All das zeigt schon die ersten Erfolge. Das allerdings als Licht am Ende des Tunnels zu bezeichnen, das wäre vermessen. Der Anfang ist gemacht. Die Finanzen sind halbwegs solide aufgestellt, und in dieser Saison dürfte der Spielerkader ausreichen. Doch: Was dann?? Wir vom Paslamer Boten möchten den Teufel nicht an die Wand malen, aber die Personaldecke ist einfach zu dünn. Und sollte der angestebte Aufstieg gelingen - nun, dann kann man sich mit dem Minikader schon wieder im Abstiegsstrudel einrichten.

Das will niemand! Und so sinnt der Vorstand noch vor sich hin, wie denn die Lokomotive wieder unter Volldampf fahren kann - bildlich gesprochen.

(Gschw.J.)
 

 

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